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06.10.2017

„Der falsche Mond von Galileo“ (AT)

In Produktion


Im Januar 2014 stößt der französische Filmemacher Pierre-Olivier François in einer Fachzeitschrift auf einen wahren Krimi – die Geschichte des größten Fälscher-Skandals von wertvollen antiken Büchern der vergangenen zwei Jahrhunderte. Es geht um die nahezu perfekte Fälschung von Galileo Galileis „Sidereus Nuncius“.

Das Buch, übersetzt „Sternenbote“, ist 1610 in Venedig erschienen. 2005 wurde es weltweit als wissenschaftlicher und kunstgeschichtlicher Jahrhundertfund gefeiert – und 2012 von einem jungen Kunstwissenschaftler aus Oxford in akribischer Arbeit als „beste Buchfälschung aller Zeiten“ entlarvt. Erstaunt stellt Pierre-Olivier François fest, dass er zwei der wichtigsten Protagonisten des Falls persönlich kennt: den renommierten Berliner Kunsthistoriker Horst Bredekamp, der vom genialen Fälscher betrogen wurde, und den jungen Wissenschaftler Nick Wilding, ein in den USA lebender britischer Forscher, der die Fälschung auffliegen ließ. Die Idee für den Film war geboren. „Der falsche Mond von Galileo“ (AT) ist ein Film wie ein Krimi, ein Film über Wissenschaft und Wissenschaftler, gestern und heute; aber auch über die Macht der Faszination. Die 52-minütige Dokumentation ist eine Produktion von Ventana-Film für RBB und ARTE.


Ventana
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