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27.02.2014

Homs – Ein zerstörter Traum

Der Dokumentarfilm von Talal Derki "zeigt Szenen aus dem Krieg in Syrien, die man noch nie in den deutschen Medien gesehen hat“, schreibt die taz. Und für das ARTE Magazin ist es ein „Dokument des Grauens – und ein Plädoyer für die Menschlichkeit“.


Dokumentarfilm von Talal Derki 

88 Minuten

Erstausstrahlung ARTE:  März 2014

Syrien, Deutschland, Schweden

„Return to Homs“ erzählt die Geschichte einiger junger Demonstranten und Aktivisten aus der syrischen Stadt Homs, die sich gegen das Regime des Machthabers Baschar al-Assad erheben. Ihre zunächst friedlichen Demonstrationen werden von den Regime-Truppen brutal und blutig niedergeschlagen. Im Frühsommer 2011 entscheiden sich die jungen Männer daher, zu den Waffen zu greifen und für Ihre Freiheit zu kämpfen. Es folgt ein blutiger Kampf, der bis heute anhält. Die Rebellen, unter ihnen der 19-jährige Fußballstar Baset, haben diesen inzwischen zum Bürgerkrieg ausgeweiteten Kampf mit kleinen Videokameras über zwei Jahre lang festgehalten. 

„Homs – ein zerstörter Traum“ ist eine Koproduktion des inzwischen im deutschen Exil befindlichen syrischen Produzenten Orwa Nyrabia mit seiner Firma Proaction-Film und der Berliner Produktionsfirma Ventana mit dem Südwestrundfunk, ARTE, und dem schwedischen Fernsehen SVT. Weitere beteiligte Fernsehsender sind das Schweizer Fernsehen RTS, der japanische Sender NHK und der kanadische Sender „Radio Canada”.

Die viel beachtete Weltpremiere des Films fand im November 2013 zur Eröffnung des Dokumentarfilmfestival IDFA in Amsterdam statt. 

Die nordamerikanische Premiere von „Homs – ein zerstörter Traum“ dann Mitte Januar 2014 bei dem von Robert Redford gegründeten Sundance Film-Festival im US-Bundesstaat Utah: Der Film wurde dort mit dem großen Preis der Jury für den besten internationalen Dokumentarfilm ausgezeichnet.


Ventana
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